Deine Haushaltsbuch-Vorlage f├╝r 2021: So einfach organisierst du damit deine Finanzen

28.08.2020 Deine Haushaltsbuch-Vorlage f├╝r 2021: So einfach organisierst du damit deine Finanzen

 

Wie viel Geld gibst du monatlich f├╝r Essen aus? Und wie viel f├╝r Kleidung? Wenn es um unsere Fixkosten geht, wissen wir meist noch ziemlich genau, wie viel Geld wir im Monat daf├╝r brauchen. Bei variablen Kosten, also Ausgaben, die jedes Monat unterschiedlich hoch sind und nicht einmalig bezahlt werden, f├Ąllt es uns schon bei Weitem schwerer, diese genau zu beziffern. Und diese Ausgaben sind dann auch meist der Grund daf├╝r, warum wir am Ende des Monats viel weniger Geld am Konto haben, als wir eigentlich dachten.

Genau deswegen, also um nachzuvollziehen, wohin unser Geld geht, ist ein Haushaltsbuch so wichtig. Aber nicht nur daf├╝r. Wie haben dir in diesem Blogpost die Vorteile eines Haushaltsbuchs zusammengefasst und als kleines Extra findest du hier eine Haushaltsbuch-Excel-Vorlage, mit der du ganz einfach deine Finanzen tracken kannst.

 

 

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Deswegen solltest du ein Haushaltsbuch f├╝hren

Warum sollte ich ├╝berhaupt meine monatlichen Ausgaben und Einnahmen genau kennen? Der erste und wahrscheinlich auch der wichtigste Punkt: Mit einem Haushaltsbuch kannst du viel besser nachvollziehen, wo dein Geld hingeht. Kennst du das? Du denkst, du hast diesen Monat noch gar nicht so viel ausgegeben, aber trotzdem ist dein Konto schon ziemlich leer? Wie kann das sein? Und vor allem wo ist das Geld hin? Das du dir diese Fragen stellst, kann dir mit einem Haushaltsbuch nicht mehr passieren. Denn damit kannst du immer genau nachvollziehen, wof├╝r du dein Geld ausgegeben hast. Und du wirst ├╝berrascht sein, wie viel man Zwischendurch ausgibt ohne es ├╝berhaupt wahrzunehmen. Einen Schokoriegel da, die Hose im Angebot oder schnell ein Buch bestellt – sogenannte Impulsk├Ąufe ziehen uns das Geld aus der Tasche, machen uns aber auf Dauer nicht gl├╝cklich.

Deswegen habe ich seit einigen Monaten angefangen, ein Haushaltsbuch zu f├╝hren. Das klang f├╝r mich erst mal ziemlich altmodisch. Immerhin hat meine Oma auch immer ein Haushaltsbuch gef├╝hrt (und tut es immer noch). Aber Omas wissen wohl doch immer, was am Besten ist. Nach diesen Monaten bin ich auf jeden Fall ziemlich ├╝berrascht von den positiven Auswirkungen davon auf meine Finanzen und vor allem auf mein Konsumverhalten. Seitdem ich wei├č, wie viel Geld ich wof├╝r ausgebe, denke ich viel bewusster dar├╝ber nach, was ich mir wirklich kaufen m├Âchte und ├╝berlege wie viel Budget ich daf├╝r noch habe. Aber ein Haushaltsbuch hat noch viel mehr Vorteile. Zu diesen kommen wir gleich.

Bei den Fixkosten tun sich die meisten von uns wahrscheinlich noch recht leicht, den ├ťberblick zu behalten. Bei den variablen Kosten, wie Ausgaben f├╝r Lebensmittel, Freizeit, Gesundheit oder Bekleidung f├Ąllt uns das aber viel schwerer und wir vergessen schnell mal auf die kleinen Ausgaben zwischendurch. Noch komplizierter wird es, wenn wir noch dazu Schulden aus unserer Vergangenheit haben, zum Beispiel einen Kredit zum Abbezahlen oder einen Konsumkredit. Aber warum ist es so wichtig zu wissen, wohin mein Geld flie├čt? Und ist das auch wichtig f├╝r mich, wenn mein Konto am Ende des Monats sowieso im Plus ist?

 

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Die Vorteile eines Haushaltsbuchs

Ein Haushaltsbuch zu f├╝hren, ist der erste Schritt dahin, seine Geldbewegungen zu verstehen und zu analysieren. Daraus l├Ąsst sich dann dein deine Sparquote ableiten und deine Verm├Âgensposition erkennen. Und das hat mehrere Vorteile:

  • ├ťbersicht ├╝ber deine Ausgaben und Einnahmen: Durch die detaillierte ├ťbersicht ├╝ber deine Einnahmen und Ausgaben wei├čt du genau, wo dein Geld hinkommt und du kannst erkennen, wof├╝r du zum Beispiel zu viel Geld ausgibst oder wo eventuell sogar unn├Âtig. Also welche Ausgaben du dir sparen k├Ânntest. Apropos zu viel Geld ausgeben: Gerade bei Fixkosten versteckt sich oftmals ein gro├čes Einsparungspotenzial. Ein guter Anlaufpunkt, um zum Beispiel Versicherungen oder Stromanbieter zu ├╝berpr├╝fen, sind au├čerdem Vergleichsportale wie durchblicker.at oder check24.de. Noch mehr solche praktischen Spartipps f├╝r den Alltag findest du auch in diesem Blogpost.
  • Ermittlung deiner Sparquote: Mit einem Haushaltsbuch hast du auch schwarz auf wei├č, wie viel Geld du im Monat zum Leben brauchst und was dir von deinem Einkommen zum Sparen bleibt. So kannst du deine Sparquote dem anpassen und sie gegebenenfalls vielleicht sogar erh├Âhen. Dazu findest du auch am Schluss dieses Beitrags noch mehr.
  • Optimierung der Geldstr├Âme: Wie viel Freude hast du wirklich an deinem Musik-Streaming-Abo? Oder an der Mitgliedschaft im Fitnessstudio? Wie viel nutzt du deine Mitgliedschaften wirklich? Oder w├╝rde es dir nicht vielleicht mehr Freude machen, das Geld lieber auf deinen Urlaub zu sparen? Wenn du wei├čt, wie viel du wirklich wof├╝r ausgibst, kannst du dir auch ├╝berlegen, ob sich diese Ausgaben daf├╝r auch wirklich lohnen oder ob du das Geld besser sparen oder f├╝r anderes verwenden k├Ânntest.
  • Budgetplaner: Grunds├Ątzlich gibt es zwei Methoden mit Hilfe eines Haushaltsbuches, deine Finanzen vern├╝nftig zu organisieren: Entweder indem du von Anfang an ein festes Budget f├╝r jede Ausgabenkategorie (dazu kommen wir gleich noch genauer) dar├╝ber festlegst, was du dir daf├╝r leisten kannst und willst, zum Beispiel mit dem Briefkuvert-System. Oder du schaust dir r├╝ckblickend an, wie viel du die letzten Monate f├╝r eine Ausgabenkategorie gebraucht hast, und setzt dann auf dieser Grundlage dein Budget fest.

All diese Vorteile und noch viel mehr zum Thema, wie du deinen Finanzen besser organisieren kannst, findest du auch in diesem Video von Finanzfluss:

 

3 M├Âglichkeiten ein Haushaltsbuch zu f├╝hren

Grunds├Ątzlich gibt es verschiedene M├Âglichkeiten, wie du ein Haushaltsbuch f├╝hren kannst. W├Ąhle einfach die f├╝r dich und deine momentane Lebenssituation passendste.

  • Handschriftlich: F├╝r die klassische Variante brauchst du nicht mehr wie einen Stift und einen Zettel. Einfacher gehtÔÇÖs allerdings, wenn du dir ein kleines B├╝chlein zulegst und dort alle deine Ausgaben und Einnahmen notierst. Wichtig dabei ist, wie bei allen anderen M├Âglichkeiten auch, wirklich jede Ausgabe zu notieren, also am besten das B├╝chlein immer dabei zu haben und direkt nach dem Kauf die Ausgabe einzutragen. Auch hier ist es aber wichtig, deine Ausgaben in Kategorien einzuteilen, um dann einen monatlichen ├ťberblick erstellen zu k├Ânnen. Am Ende des Monats solltest du also alle deine Ausgaben einer Kategorie zusammenz├Ąhlen und die Ausgaben deinen Einnahmen gegen├╝ber zu stellen. Daf├╝r kannst du zum Beispiel die Kategorien verwenden, die du auch in unserer kostenlosen Excel-Vorlage findest (einfach deine Email oben eintragen, um die Haushaltsbuch-Vorlage zu bekommen). Allgemein lohnt es sich, sich auch bei handschriftlichen Haushaltsb├╝chern an eine Vorlage zu halten, da du so nichts vergisst und dir einen besseren ├ťberblick verschaffen kannst.
  • Excel-Tabelle: Einfacher l├Ąsst sich ein Haushaltsbuch mit einer fertigen Vorlage f├╝hren. Wie der Excel-Vorlage von Monkee in diesem Post. ­čśë So vergisst du keine fixen Ausgaben und musst monatliche Ausgaben nicht mehrfach eintragen. Au├čerdem l├Ąsst sich damit auch besser das Budget der zuk├╝nftigen Monate planen. Noch ein Tipp von uns dazu: Wenn du viel mit Karte zahlst, f├Ąllt es leichter, deine Ausgaben auch im Nachhinein korrekt einzutragen. Dann musst du auch nicht immer gleich bei jedem Kauf daran denken, die Ausgabe in deinem Haushaltsbuch zu notieren.
  • Mit Apps: In der Zwischenzeit gibt es auch zahlreiche Apps, die dich bei der F├╝hrung eines Haushaltsbuches unterst├╝tzen. Einige davon analysieren deine Einnahmen und Ausgaben ├╝ber die Anbindung zu deinem Konto, also indem sie deine Kontozeilen auslesen. Das ist auf der einen Seite praktisch, da du dir so das Eingeben sparst, auf der anderen Seite ist es deine Entscheidung, ob du dich wohlf├╝hlen mit der Anbindung deines Kontos. Hier und hier findest dazu einen aktuelle ├ťbersicht ├╝ber die derzeit beliebtesten und bekanntesten Haushaltsbuchs-Apps mit und ohne Kontoanbindung und die jeweiligen Vor- und Nachteile der Apps.

 

Die Monkee-Haushaltsbuch-Vorlage

Nun kommt das Beste in diesem Blogbeitrag: Wir haben f├╝r dich eine Vorlage erstellt, mit der du ganz einfach selbst ein Haushaltsbuch f├╝hren kannst. Dazu musst du nur die fertige Vorlage ausf├╝llen und schon hast du eine super ├ťbersicht ├╝ber deine Einnahmen und Ausgaben. Trage dazu einfach deine Email-Adresse oben in das Feld ein und wir schicken dir automatisch eine Email mit dem Link zum kostenlosen Download.* Wichtig: Speichere die Datei bitte lokal auf deinem Computer bevor du sie bearbeitest. ├ťber die Karte ÔÇ×HilfeÔÇť findest du dazu auch eine genaue Anleitung und Tipps dazu, wie du dein Haushaltsbuch bestm├Âglich gestalten kannst. Au├čerdem findest du dort Tabellenbl├Ątter zur ├ťbersicht und Statistik deiner Einnahmen und Ausgaben und eines f├╝r das jeweilige Monat des Jahres, in die du deine Ausgaben eintragen kannst. Aber dazu jetzt Schritt f├╝r Schritt.

 

* Solltest du die Email mit dem Link zur Liste nicht innerhalb von 5 Minuten bekommen, checke bitte deinen Spam-Ordner.

 

Hier kommst du zu deiner kostenlosen Monkee Haushaltsbuch-Vorlage!

 

 

Schritt 1: Feste/Regelm├Ą├čige Finanzfl├╝sse

Beginne am Besten damit, deine regelm├Ą├čigen Finanzfl├╝sse in dein Haushaltsbuch einzutragen. Also die Einnahmen und Ausgaben, die jedes Monat gleich bleiben wie dein Gehalt, deine Miete, eventuelle Kredittilgungen, bestimmte Versicherungen oder Abos. Au├čerdem kannst du hier Ausgaben vermerken, die sogar nur einmal j├Ąhrlich bezahlt werden wie Versicherungen oder Mitgliedsbeitr├Ąge und diese auf die Monate aufteilen, wenn du das willst. Diese Betr├Ąge musst du dann nicht jedes Monat noch einmal eingeben. Und bei diesen Ausgaben f├Ąllt es meist noch recht leicht f├Ąllt, sie in ihrer H├Âhe zu beziffern. Eventuell hilft hier auch ein Blick in dein Online-Banking. Falls aber deine Einnahmen oder Ausgaben f├╝r diese hier angef├╝hrten monatlichen Finanzfl├╝sse stark schwanken oder du beispielsweise immer mal wieder ├╝bers Jahr verteilt unterschiedliche Einnahmequellen hast, kannst du diese auch im jeweiligen Monat gesondert eingeben.

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Schritt 2: Monatsplanung

Damit du bei alle deinen t├Ąglichen Ausgaben nicht den ├ťberblick verlierst, ist es ratsam, Kategorien zu erstellen und deine Ausgaben diesen zuzuordnen. Wenn du zum Beispiel am Nachmittag einen Kaffee trinken gehst oder am Abend mit Freunden Essen und ins Kino, kannst du das der Kategorie Freizeit zuordnen. Wir haben unserer Vorlage deswegen schon einige Kategorien f├╝r dich erstellt: Lebensmittel, Haushalt, Freizeit, Bekleidung, Gesundheit, Beruf, Unterhaltung, Mobilit├Ąt und Betriebskosten f├╝r die Aufschl├╝sselung deiner variablen Ausgaben. Achte hier insbesondere darauf, keine Ausgaben zu vergessen. Auch nicht das Croissant am Morgen oder den Kaffee am Weg. Eventuell hilft es daf├╝r, diese Liste auch auf deinem Handy abzuspeichern oder die Ausgaben zwischenzeitlich dort oder in einem kleinen Notizb├╝chlein zu notieren und dann zu ├╝bertragen.

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Unser Tipp dazu: Du kannst das Haushaltsbuch auch dazu nutzen, dein Finanzjahr zu planen, indem du im Vorhinein schon alle Monate ausf├╝llst und damit dein Budget f├╝r das jeweilige Monat und die jeweilige Kategorie festlegst. Im Nachhinein kannst du dann ├╝berpr├╝fen, ob du dein Budget eingehalten hast. Au├čerdem erm├Âglicht dir diese Methode eine leichtere Planung deiner Finanzen – zum Beispiel im Bezug auf die Urlaubsplanung, da du so leichter erkennen kannst, wie viel Geld du f├╝r deinen Urlaub zur Verf├╝gung hast oder brauchst und wo du dann dieses Budget einsparen kannst.

 

Schritt 3: Analyse

Die Tabellenbl├Ątter Statistik und ├ťbersicht bieten dir einen tollen ├ťberblick ├╝ber dein Finanzjahr. Dort werden alle deine vorherigen Angaben aus den anderen Tabellenbl├Ąttern zusammengenommen und ├╝bersichtlich dargestellt. Auf der Seite Statistik findest du neben einer tabellarischen ├ťbersicht ├╝ber deinen Einnahmen und Ausgaben, aufgeschl├╝sselt nach monatlichen Fixausgaben und variablen Ausgaben, diese auch als Tortendiagramm graphisch dargestellt.

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Im Reiter ÔÇ×├ťbersichtÔÇť findest du diese Aufstellung noch etwas detaillierter und aufgeschl├╝sselt nach den einzelnen Monaten. Au├čerdem kannst du hier deinen Jahres├╝berschuss beziehungsweise deine Bilanz der einzelnen Monate einsehen. Sowohl deine Aufgabenverteilung als auch die Aufschl├╝sselung deiner variablen Ausgaben und der Verlauf deines monatlichen ├ťberschusses werden hier auch noch einmal graphisch dargestellt. So kannst du besonders schnell und einfach erkennen, wie sich deine Einnahmen und Ausgaben verteilen, in welchen Monaten du vielleicht mehr Ausgaben hast und deswegen vorsorglich daf├╝r etwas mehr Geld zur Seite legen solltest. Oder in welchen Monaten du noch Sparpotenzial hast.

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Wie kann ich meine Ausgaben optimieren?

Apropos Sparpotenzial. Nachdem du jetzt deine Einnahmen und Ausgaben kennst, kannst du diese auch mit anderen in ├Ąhnlichen Lebenssituationen vergleichen und so erkennen, wo du eventuell zu viel Geld ausgibst. Wo du also noch Einsparungspotenzial hast. Besonders einfach und unkompliziert geht das mit dem kostenlosen Monkee Sparrechner. Damit kannst du nicht nur dein optimales Sparpotenzial berechnen, sondern dieses auch mit deinem jetzigen Sparverhalten und dem von anderen vergleichen. Und du bekommst Tipps dazu, wie du dein Ausgabeverhalten optimieren und so deine Sparrate erh├Âhen kannst. Probiere es doch gleich mal aus!

 

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