Weniger Zeug, mehr Glück: Warum Minimalismus glücklich macht

16.05.2024 Weniger Zeug, mehr Glück: Warum Minimalismus glücklich macht

In unserer modernen Welt, in der Konsum und Besitz oft als Maßstab für Erfolg und Glück gelten, ist es erfrischend, eine andere Perspektive zu hören. Graham Hill, der Gründer von LifeEdited, teilt in seinem inspirierenden TED-Talk „Less Stuff, More Happiness“ eine einfache, aber tiefgründige Botschaft: Weniger kann tatsächlich mehr sein. Aber was bedeutet das genau und wie können wir diese Prinzipien in unser tägliches Leben integrieren? Das Video zu dem TED-Talk von Graham findest du dann bisschen weiter unten in diesem Artikel.

Die Illusion des Glücks durch Besitz

Wir leben in einer Zeit, in der der durchschnittliche Amerikaner dreimal so viel Platz hat wie vor 50 Jahren. Doch anstatt mehr Raum zu genießen, haben wir immer mehr Dinge angehäuft, sodass eine ganze Industrie um die Lagerung unseres Überflusses entstanden ist. Persönliche Lagerräume sind ein milliardenschweres Geschäft geworden, und trotz des größeren Wohnraums und des steigenden Konsums sind unsere Glücksniveaus in den letzten Jahrzehnten weitgehend unverändert geblieben.

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Die Vorteile eines minimalistischen Lebensstils

Hill argumentiert, dass ein minimalistischer Lebensstil viele Vorteile bietet. Zum einen führt weniger Besitz zu weniger Schulden und einem kleineren ökologischen Fußabdruck. Zum anderen schenkt uns dieser Lebensstil mehr Freiheit und Zeit. Wer einmal in einem kleinen Raum wie einem Studentenwohnheim, einem Hotelzimmer oder beim Camping gelebt hat, kennt das Gefühl der Leichtigkeit und Freiheit, das mit weniger Besitz einhergeht.

Praktische Schritte zum Minimalismus

Aber wie setzt man diese Ideen in die Praxis um? Hill schlägt drei Hauptansätze vor:

  1. Ruthless Editing: Wir müssen unser Leben entschlacken. Das bedeutet, sich von Dingen zu trennen, die wir nicht mehr nutzen oder brauchen. Ein guter Anfangspunkt ist die Frage: „Macht mich das wirklich glücklich?“ Wenn die Antwort nein lautet, ist es Zeit, sich zu trennen.
  2. Klein ist sexy: Effizienz ist der Schlüssel. Räume und Dinge sollten so gestaltet sein, dass sie den größten Nutzen bieten. Warum eine sechsflammige Herdplatte, wenn du selten mehr als drei Brenner gleichzeitig benutzt? Nestbare und stapelbare Gegenstände sowie die Digitalisierung von Dokumenten, Büchern und Filmen können viel Platz sparen. Zum Thema „Minimalistisch Wohnen“ haben wir auch noch einen anderen Artikel.
  3. Multifunktionalität: Räume und Gegenstände sollten mehrere Funktionen erfüllen können. Ein Esstisch, der sich in ein Bett verwandelt, oder ein Schreibtisch, der verschwindet, wenn er nicht gebraucht wird, sind nur einige Beispiele. Diese Flexibilität ermöglicht es, den vorhandenen Raum optimal zu nutzen.

Monkee: Unterstützung auf dem Weg zu einem minimalistischen Lebensstil

Bei Monkee glauben wir fest an die Prinzipien, die Graham Hill in seinem TED-Talk vorstellt. Unser Ziel ist es, Menschen dabei zu helfen, ihre Konsumziele ohne Schulden zu erreichen. Mit unserem Save Now Buy Later-Ansatz bieten wir eine nachhaltige Alternative zu Buy Now Pay Later (#klarnaschulden) und Konsumentenkrediten.

Durch den Einsatz von Gamification, Nudging und Behavioral Design unterstützen wir unsere Nutzer dabei, mehr Geld für konkrete Konsumziele zu sparen. Anstatt impulsiv Geld auszugeben, helfen wir dabei, gezielt und mit Freude auf Dinge zu sparen, die wirklich wichtig sind und langfristig glücklich machen. Unsere App ermöglicht es, Sparziele zu definieren, Sparregeln aufzustellen und durch kleine Anreize regelmäßig Geld zur Seite zu legen.

Die Psychologie hinter dem Sparen

Der Gedanke, bewusst weniger zu konsumieren und mehr zu sparen, steht im Einklang mit den Erkenntnissen der Verhaltenspsychologie. Menschen neigen dazu, Geld, das einen bestimmten Zweck hat, weniger für andere Dinge auszugeben. Indem du deinen Sparzielen Namen und Bilder gibst, machst du sie greifbarer und motivierender.

Ein weiteres Konzept, das wir bei Monkee nutzen, ist das sogenannte „Nudging“. Kleine, gezielte Erinnerungen und Anreize helfen dir, regelmäßig zu sparen. Ein Beispiel: „Hey, möchtest du wieder 5 Euro für deinen Urlaub sparen?“ Mit nur einem Klick bist du deinem Ziel ein Stück näher.

Fazit: Weniger kann tatsächlich mehr sein

Graham Hill bringt es auf den Punkt: „Wir müssen das Überflüssige aus unserem Leben entfernen und den Zufluss neuer Dinge eindämmen. Wir sollten uns fragen: ‚Macht mich das wirklich glücklich?'“ Diese Philosophie spiegelt sich in allem wider, was wir bei Monkee tun. Wir helfen unserer Community, für die Dinge zu sparen, die sie lieben, anstatt Geld für kurzfristige, impulsive Käufe auszugeben.

Letztendlich geht es darum, Platz für das wirklich Wichtige zu schaffen. Indem wir bewusster konsumieren und sparen, können wir nicht nur unsere finanzielle Gesundheit verbessern, sondern auch ein erfüllteres und glücklicheres Leben führen.

Vielen Dank an Graham Hill für diesen inspirierenden TED-Talk. Schaut ihn euch an und lasst euch inspirieren, ein wenig „Lebensbearbeitung“ in euren Alltag zu integrieren.

 

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Wir sind Monkee

Sparen und der richtige Umgang mit Geld haben viel mit Einstellung und ein bisschen mit Wissen zu tun. Genauso wie Bewegung gut ist, um seine physische Gesundheit zu verbessern, gibt es Verhaltensmuster, die uns finanziell fit machen und halten. Daher hat sich Monkee zum Ziel gesetzt, die finanzielle Gesundheit von Eltern mit jungen Kindern zu erhöhen, indem wir einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit Geld fördern.

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